Graf Leopold

Verhalten                                                                                                      

Landeinsiedlerkrebse müssen ihr weiches, verletzliches Hinterteil
schützen.
Dazu verwenden sie ausgediente Schneckenhäuser (teilweise auch
Korallenstücke, Muscheln und sogar achtlos weggeworfenen Müll,
falls sich nichts anderes finden lässt).
Wird die Behausung zu klein oder der Krebs findet eine –
seiner Meinung nach – bessere Behausung, dann wird die Wohnung
kurzerhand gewechselt.
Bei Gefahr verkriecht er sich in sein Haus und verschließt den
Zugang mit seiner größeren Schere.
Schon beim einziehen testet er ob diese passend für das
Gehäuse ist.
Ist das Haus zu schwer, die Schale zu dünn, die Öffnung
zu groß / klein zieht der Krebs zurück in seine alte
oder eine andere Behausung.

Verhalten im Terrrarium

Der Landeinsiedlerkrebs ist sehr gesellig und in der Regel
sozial gegenüber seinen Artgenossen wobei es bei starken
Größenunterschieden schon mal zu Reibereien oder Kannibalismus
kommen kann.
Daher sollte man nur annähernd gleichgroße Kollegen
vergesellschaften und ausreichend frisches Futter anbieten.
Sein Verhaltensspektrum ist enorm.
Die sozialen Beziehungen sollte man zwar nicht überbewerten,
aber das Verhalten des Krebses ändert sich deutlich,
wenn Artgenossen anwesend sind, was sich z.B. in größerer
Aktivität oder Kollektivaktivitäten äußert.
Eine Gruppenhaltung ab 3 Tieren ist also ratsam da die Tiere
sich schnell langweilen und apatisch.
Die Kommunikation unter den Krebsen erfolgt mittels der Antennen.


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