Graf Leopold

Gesundheit                                                                                                      

Die meisten Erkrankungen bei Landeinsiedlerkrebsen rühren aus
Parrasieten Befall oder Verletzungen aus stürtzen oder Kämpfen
mit Artgenossen.
Daher kann man die meisten Verletzungen bereits dadurch
verhindern dass man das Terrarium Artgerecht Einrichtet
und darauf achtet dass die Tiere sich untereinander nicht
bekämpfen.

Zeichen für eine Erkrankung

Es gibt zwei sichere Anzeichen für eine Erkrankung eines
Landeinsiedlerkrebses.
  • Er ist sehr Träge.

  • Er bewegt seine Antennen nicht mehr.

  • Ein Erkranktes / Sterbendes Tier hat nicht mehr die Kraft,
    sich normal zu Verhalten.
    Es wird sich entweder nur noch in seinem Haus aufhalten,
    oder wenn es zuende geht, als letzte Maßnahme sein Haus
    Verlassen.
    Ein Verlassen des Hauses kann jedoch auch an einer
    Dehydration liegen.
    In diesem Fall sollte man die bedingungen der Haltung verändern.

    Parasiten

    In freier Wildbahn werden Landeinsiedlerkrebse häufig von
    kleinen Fliegen oder Hornmilben befallen.
    In Gefangenschaft werden nur selten Hornmilben an den
    Tieren festgestellt.
    Da beinahe alle bekannten Mittel gegen Milben auch tötlich
    für die Landeinsiedlerkrebse sind, ist es sehr schwer die
    Krebse wieder von ihnen zu befreien.
    Man kann den Landeinsiedlerkrebs z.B. in Meersalzwasser
    eintauchen, oder die befallenen Stellen vorsichtig
    mit Alkohol reinigen.
    Generell bringt jede Infektion einer in Gefangenschaft
    Lebenden Krabbe neue Erkentnisse darüber wie diese am
    besten Behandelt werden können.
    Am einfachsten ist es jedoch es gar nicht zu einem
    Milbenbefall kommen zu lassen.
    Hierzu muss lediglich das Terrarium in einem Sauberen
    und Parrasieten freiem Zustand gehalten werden.

    Noch viel weniger ist über die anderen Krankheiten bekannt,
    welche Landeinsiedlerkrebse bekommen können.
    Einige Pfleger der Tiere bevorzugen im Falle einer Erkrankung
    ihres Tieres die "Holzhammer-Methode" und Tauchen die
    Landeinsiedlerkrebse ein- oder zweimal am Tag in Anitbiotische
    lösungen, wie sie zur Behandlung von Kranken Fischen benutzt werden.
    Ob diese Art der Behandlung erfolgreich ist ist bei den Haltern
    dieser Tiere höchst umstritten.


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