Lucy

Ernährung                                                                                                      

Bartagamen ernähren sich omnivor, d.h. sie fressen sowohl Fleisch in
Form diverser Insekten sowie auch pflanzliche Kost.
Das angebotene Futter sollte immer frisch und von guter
Qualität sein.
Nicht gefressenes, pflanzliches Futter vom Vortag sollte täglich
entfernt und durch frisches ersetzt werden.
Zoohandlungen, die Reptilien verkaufen, bieten i.d.R. auch
Lebendfutter zum Kauf an.
Das verfüttern von lebenden Insekten mag am Anfang etwas
unangenehm sein.
Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran und überwindet den
evtl. Ekel.
Die Futtertiere selbst müssen auch gefüttert werden, solange sie
in den Boxen aufbewahrt werden, da halbverhungerte Insekten kaum
noch einen Nährwert für die Bartagamen haben.
Die zu verfütternden Futtertiere sollte man vor dem verfüttern
mit eine Kalk-Vitaminpräparat bestäuben.
Dadurch kann man sicherstellen, dass die Bartagamen mit
wertvollen Mineralien ausreichend versorgt sind.
Der Terraristikfachhandel bietet solche Vitaminpräparate von
verschiedenen Herstellerfirmen wie zum Beispiel JBL, Sera usw. an.
Da einige der nachfolgend genannten Futtertiere zu den
Hausschädlingen gehören, muss man beim Füttern darauf achten,
das die Futtertiere nicht aus dem Terrarium entweichen können,
da ansonsten die Gefahr besteht, dass sich diese Schädlinge
im Haus ausbreiten.

Tierische Kost


  • Heuschrecken
  • Grillen
  • Maden
  • Mehlwürmer
  • Schaben
  • Motten
  • Fliegen
  • Heimchen


  • Pflanzliche Kost


  • Äpfel
  • Kiwi
  • Erdbeeren
  • Birnen
  • Diverse Salatsorten
  • Paprika
  • Gurken
  • Zucchini
  • Himbeeren
  • Karotten
  • Diverse Kohlsorten


  • Die Bartagamen werden nicht jedes pflanzliche Futter mit der
    gleichen Begeisterung fressen.
    Man bekommt aber mit der Zeit ein Gespür für die bevorzugten
    Nahrungsmittel.
    Obst und Gemüse muss selbstverständlich vor der Verfütterung
    gewaschen werden um evtl. vorhandene Rückstände von Insektiziden
    zu entfernen.
    Größere Früchte, wie Äpfel, Birnen usw. müssen klein geschnitten
    werden, sodass die Bartagamen das Futter bewältigen können und
    nicht an zu großen Brocken ersticken.
    Erwachsene Bartagamen, die nur karnivor ernährt wurden, zeigen
    wenig Interesse an pflanzlicher Nahrung.
    Lassen Sie sich vor dem Erwerb einer erwachsenen Bartagame eine
    Fütterung mit pflanzlicher Kost demonstrieren!

    Kunstfutter


    Ferner gibt es auch Kunstfutter für Reptilien, welches auch von
    Bartagamen angenommen wird.
    In erster Linie jedoch bevorzugen Bartagamen tierische Kost,
    die sie sich auch gerne erjagen, wie z.B. Heuschrecken und
    andere größere Insekten.

    Wasser


    In Schalen angebotenes Trinkwasser wird von vielen Bartagamen
    erfahrungsgemäß kaum angenommen.
    Umso wichtiger ist eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit
    über die Nahrung.
    Salat kann vor der Verabreichung gewaschen werden und nass ins
    Terrarium gegeben werden.
    Auch Obst enthält viel Flüssigkeit und sollte oft
    angeboten werden.
    Regelmäßiges Baden und besprühen der Tiere beugt ebenfalls
    einer Dehydrierung vor.

    Behandlung des Futters


    Um den Vitamingehalt des Futters zu erhöhen, sind spezielle
    Vitaminpräparate im Terraristikfachhandel erhältlich,
    in die man das Futter tauchen kann.
    Dadurch ist eine jederzeit ausreichende Vitaminversorgung
    gewährleistet, auch wenn das Futter in seiner Grundform wenig
    Vitamine enthält.
    Auch die Futtertiere können mit Vitaminpräparaten bestäubt werden.


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